Vektorgrafiken sind praktisch für alle Grafiken die skalierbar sein sollen, wie zum Beispiel Logos. Auch Vorlagen für den Schneideplotter, Lasercutter vereinzelt auch Sticksoftware werden als vektorisierte Grafiken erstellt.

1. Programme
2. Nachzeichnen
In der Regel hat man eine Vorlage oder Skizze (Pixelgrafik), die in eine Vektor-Grafik umgewandelt wird. Die meisten Vektorgrafik-Programme haben ein Werkzeug, das Pixelbilder automatisch umwandelt. Es kommt natürlich auf die Vorlage an. Wird eine Silhouette (in guter Auflösung und schwarz-weiss) umgewandelt, ist das Ergebnis gut. Wird eine Fotografie umgewandelt, ist das Ergebnis selten befriedigend. Meistens wird das Ergebnis besser und schneller erzielt, wenn die Vorlage auf eine untere Ebene gelegt wird und dann die Grafik selbst gezeichnet wird. Das "Neu-Zeichnen" ist zwar aufwendig, aber das Ausbessern einer automatisch nachgezeichneter Grafik ist zeitintensiver, als man am Anfang denkt.
Illustrator: Pixelbild platzieren: Bild auswählen: Objekt → Bildnachzeichner → erstellen. An der Leiste, oberhalb des Fensters, unter Vorlage kann die Art des Bildes gewählt werden, danach → umwandeln wählen.
Affinty Designer: Momentan hat dieses Programm noch keine Nachzeichnungs-Funktion
Inkscape: Bild wählen → Menü Vector → Image Trace. Im erscheinenden Fenster können Threshold und Curve Fitting angepasst werden, danach → Apply.
A) Online Nachzeichnen
B) Tipps und Anleitung zum Nachzeichnen
C) Generieren von Vektoren mithilfe von Prompts (KI)
Beim Erstellen von Vektorgrafiken mit KI‑Prompts entstehen zwar schnell schöne Bilder, aber technisch sind sie oft nicht sauber aufgebaut. Die Pfade können unübersichtlich sein, bestehen aus zu vielen Punkten oder lassen sich schlecht bearbeiten.
KI kann in kurzer Zeit viele verschiedene Entwürfe liefern. Das hilft, schnell erste Ideen zu sammeln oder mit kleinen Änderungen im Prompt lassen sich leicht unterschiedliche Versionen derselben Grafik erzeugen. Praktisch, wenn man mehrere Optionen testen möchte.
3. Erste Schritte Vektorgrafik
Wird die Grafik nicht nachgezeichnet, sondern selbst hergestellt, ist das Zeichenstiftwerkzeug eine gute Wahl.
3. Datei-Formate
4. Export
In der Regel wird eine Vektorgrafik nach der Fertigstellung als Pixelbild (Rasterbild) exportiert (z. B. PNG oder JPG). Dabei wird die freie Skalierbarkeit der Vektorgrafik eingeschränkt, da feste Pixelmasse entstehen. Beim Export ist es wichtig zu wissen, wo das Bild verwendet wird – je nach Einsatz entscheidet man über Grösse, Auflösung und Format. Unbedingt daran denken: Die Originaldatei immer als Vektorgrafik speichern, damit das Bild später jederzeit in der passenden Qualität neu exportiert werden kann.
5. Anwendungen
A) Lasercutter
Vorbereitung von Schneidevorlagen für den Lasercutter
Die Erstellung der Schneidevorlage erfolgt am besten in einem gängigen Grafikprogramm (z. B. Inkscape oder Illustrator). Dort wird die Datei als SVG gespeichert und anschließend in das Programm X-Tools übertragen.
Kleine Anpassungen (z. B. Positionierung oder Skalierung) können direkt in X-Tools vorgenommen werden.
Für unterschiedliche Schneide- oder Gravureinstellungen empfiehlt es sich, verschiedene Farben in der Vorlage zu verwenden. X-Tools erkennt diese Farben und ermöglicht es, für jede Farbe individuelle Parameter (z. B. Geschwindigkeit, Leistung) festzulegen.
Wichtig bei Texten: Schriftarten sollten vor dem Export in Pfade umgewandelt werden. So wird sichergestellt, dass die Schrift beim Transfer in X-Tools korrekt dargestellt wird – auch wenn die ursprüngliche Schriftart dort nicht verfügbar ist.
B) Silhouette Studio
freie Software zugehörig zum Schneideplotter von Silhouette America. Siehe auch: Schneideplotten