30. Juni 2026

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Digital Learning Base: Fundstücke im Netz – Juni 2026

Digital Learning Base: Fundstücke im Netz – Juni 2026

In den "Fundstücken im Netz" präsentiert die DigiLeB interessante Links rund um die Digitale Didaktik und Kultur der Digitalität. Diesmal mit dabeiDer Synthesebericht des NFP 77 zur digitalen Transformation in der Schweiz, ein Beitrag zu den Herausforderungen von KI in der Prüfungspraxis sowie ein Blogartikel zur Bedeutung von Freude bei der Medienproduktion.

Digitale Transformation als gesellschaftliche Gestaltungsaufgabe

Der Synthesebericht des Nationalen Forschungsprogramms «Digitale Transformation» (NFP 77) bündelt die Erkenntnisse aus fünf Jahren Forschung zur digitalen Transformation in der Schweiz. Im Zentrum stehen zwölf Impulse, die zeigen, wie die drei Hauptbereiche Bildung und Lernen, Ethik, Vertrauenswürdigkeit und Governance sowie Wirtschaft und Arbeitsmarkt weiterentwickelt werden können. Der Bericht macht deutlich, dass digitale Transformation nicht als rein technische Entwicklung zu verstehen ist, sondern als gesellschaftlicher Prozess, der inklusiv angelegt sein und bestehende Barrieren abbauen sollte.

👉 Zum Bericht: https://www.snf.ch/media/de/FT7zlg0Q7pEF3OYu/Synthese_Bericht_NFP77_Digitale_Transformation.pdf


Wenn KI die Prüfungspraxis herausfordert

Gabi Reinmann, Professorin für Lehren und Lernen an der Hochschule an der Universität Hamburg, nimmt die Herausforderungen durch KI in der Prüfungspraxis zum Ausgangspunkt und zeigt anhand fiktionaler Fallvignetten, wie komplex die neuen Fragen für Lehre und Studium sind. Der Beitrag macht deutlich: Einfache Lösungen gibt es nicht – gefragt ist ein reflektierter Umgang mit Prüfungsformen, Anforderungen und dem, was Studieren heute bedeuten soll.

👉 Zum Blogbeitrag: https://gabi-reinmann.de/kapitulation-oder-flucht-nach-vorn


Zur Bedeutung von Freude für nachhaltige Lehrentwicklung

Die Hochschule Luzern reflektiert in ihrem Beitrag «Ode an die Freude», dass bei der Entwicklung digitaler Lernmaterialien nicht allein didaktische und technische Aspekte massgeblich sind, sondern auch die Qualität des Gestaltungs- und Entstehungsprozesses. Damit rückt etwas in den Fokus, das oft unterschätzt wird: der kreative Weg selbst, das Gestalten, Ausprobieren, Verwerfen und Neuerschaffen.

Die Freude an der Medienproduktion und die sinnliche Dimension des Arbeitens sind dabei weit mehr als ein angenehmer Nebeneffekt. Sie können als entscheidende Bedingungen für Motivation, Akzeptanz und nachhaltige Lehrentwicklung erlebt werden. Wo mit Neugier, Engagement und Leidenschaft gearbeitet wird, entstehen Medienprodukte, die nicht nur Inhalte vermitteln, sondern wirken, ansprechen und in Erinnerung bleiben.

Der Herstellungsprozess wird so zu einem zentralen Bestandteil gelungener Lehre: nicht als rein technische Aufgabe, sondern als lebendiger, kreativer Motor für Qualität und Innovation.

👉 Hier geht`s zum Blogbeitrag: https://blog.hslu.ch/blog/2026/06/18/ode-an-die-freude/

👉 Wer an der PHBern in die Medienproduktion eintauchen möchte, findet im Labspace kompetente Unterstützung: https://www.phbern.ch/dienstleistungen/labspace

👉 Wer direkt einen Beratungstermin zu Video- oder Audioproduktion oder Visualisierungsmöglichkeiten buchen möchte, kann dies hier machen: https://outlook.office365.com/owa/calendar/DigiLeB1@phbern365.onmicrosoft.com/bookings/


Was sind deine aktuellen Fundstücke? Teile sie mit uns in den Kommentaren!


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