Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) werden häufig unter dem Sammelbegriff Extended Reality (XR) zusammengefasst.

1. Einstieg ins Thema

Virtuelle und erweiterte Realitäten begegnen uns heute längst nicht mehr nur in Computerspielen. Auch im Alltag – etwa in Museen, über Smartphones, spezielle Apps, digitale Inhalte oder räumliche Installationen – erweitern solche Technologien unsere Wahrnehmung und eröffnen neue Formen der Interaktion.

Moderne Webbrowser ermöglichen inzwischen plattformunabhängig die Darstellung von 3D-Umgebungen. Dadurch wird es zunehmend einfacher, sich frei in virtuellen Räumen zu bewegen und diese unabhängig vom Endgerät zu erleben.

In der praktischen Medienbildung können durch Fotos, Videos und andere digitale Medien eigene virtuelle oder räumliche Interpretationen geschaffen werden. So entstehen immersive Lern- und Erlebniswelten, die traditionelle Medienformate sinnvoll ergänzen.


2. Beispiele

A) Mediengestaltung - Fotografie

Für die Erstellung von Panoramen, virtuellen Räumen oder interaktiven Rundgängen können 360°-Kameras eingesetzt werden. Sie ermöglichen es, komplette Umgebungen in einer einzigen Aufnahme zu erfassen und so immersive Erfahrungsräume zu gestalten.
Weitere Informationen: 360° Fotos & Videos

B) Kollaborative Online-Welt gestalten (Open Source Plattform)

Unter https://hubs.mozilla.com/ lässt sich unkompliziert eine virtuelle Welt anlegen und mit eigenen Materialien wie 360°-Fotos, 3D-Objekten oder Bildern gestalten. Die Plattform eignet sich sowohl für Unterrichtsszenarien als auch für kreative Projekte, da mehrere Personen gleichzeitig im selben Raum arbeiten können.

Für den Einstieg empfiehlt sich Mozillas leicht verständliche Anleitung zu den ersten Schritten, die grundlegende Funktionen erklärt und zeigt, wie eigene Inhalte eingebettet werden können.

C) Geografie / Karten

Auch geografische Inhalte lassen sich mit erweiterten oder virtuellen Darstellungen bereichern.
Ein Beispiel ist das Erweitern oder Ergänzen von Google Street View, etwa durch:

  • eigene 360°-Aufnahmen zur Dokumentation von Orten oder Veränderungsprozessen
  • virtuelle Exkursionen, die mit Zusatzinformationen, Texten oder Audioinhalten angereichert werden
  • Vergleiche zwischen historischen und aktuellen Ansichten eines Ortes
  • das Erstellen interaktiver Karten, die mit virtuellen Rundgängen kombiniert werden

Solche Anwendungen ermöglichen es Lernenden, Räume explorativ zu erkunden und geografische Zusammenhänge immersiv zu erleben.


3. Weitere Angebote

weitere Infos


à propos:

CC BY 4.0 DigiLeB-WebseiteDigital Learning Base, University of Teacher Education Bern

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